Das Jahr 2009

06.01.2009 Beschluss 488/50/2009:1. Baustufe Sanierung bauliche Hülle des Volkshaus- Saalgebäudes - Herrichtung eines "veredelten Rohbaus" als Ersatzspielstätte für das Meininger Theater. 19 Ja-Stimmen, 9 Neinstimmen

26.01. 2009 Beginn der im Januar 2008 vorgestellten und im April 2008 beschlossenen Fortsetzung der Notsicherung von 2002, mit Abriss des Treppenhauses am Schützenhaus. (9 Monate nach dem Beschluss des Haushaltes 2008 !)

Abriss Treppenhaus 2009

03.02.2009 Beschluss 492/51/2009: Haushaltssatzung 2009 mit Anlagen u. Finanzplan mit 19 Ja-, 2 Neinstimmen und 5 Enthaltungen beschlossen. Fraktionsvorsitzender Kern der "Linken" sieht das Schiff Meiningen in schwerer Not. Für Notsicherung u. Sanierung 1.Baustufe sind 2009 980 000,- Euro  eingetaktet. Fördermittel sind nur 280.000 Euro; (28,5 %) berücksichtigt. Ein "Versehen" oder Taktik? Sollte hier eine hohe Kreditaufnahme infolge Volkshaussanierung vorgetäuscht werden?

16.02.2009 Am Rande der Konferenz "Stadtumbau Ost" in den Meininger Kammerspielen findet auf Initiative des Fördervereins ein Gespräch mit Herrn Ballheim, Referatsleiter Städtebauförderung beim Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien, Bürgermeister Kupietz, Herrn Weinlich (Stadtrat Pro Meiningen), Herrn Hartung (Stadtrat der CDU Fraktion) statt. Im Ergebnis wird festgestellt, dass eine 80%ige Förderung möglich ist, wenn sich die Stadt für eine
Gesamtsanierung des Saales entscheidet. Infolge der bereits vollzogenen Trennung zwischen Saal und Schützenhaus kann über das Schützenhaus zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

17.02. 2009 Auf Initiative des Fraktionsvorsitzenden "pro Meiningen" wird im übervollen Ratssaal durch Autohändler Wilfried Erhardt, Hildburghausen und seinem Architekten der Plan eines Autohauses auf dem Volkshausplatz vorgestellt. Den Saal will Erhardt mit hohem Fördermitteleinsatz instandsetzen lassen und an die Stadt und Vereine vermieten, sowie (Werbe-)Veranstaltungen organisieren. Dabei war der Abbruch des Schützenhauses vorgesehen. Der Volkshausplatz wäre dann als Parkplatz nicht mehr nutzbar. Viele Meininger äußerten sich bei der Veranstaltung und auch später in ca 30 Leserbriefen überwiegend gegen diese Variante der Bebauung und Nutzung. Die Lösung würde auch dem seit 1997 in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan widersprechen.

20.02.2009 Jahresmitgliederversammlung und Vorstandswahl
Mehrheitliche Wiederwahl des bisherigen Vorstandes
Jahresbericht des Vorsitzenden, Kassenbericht, Entlastung des Vorstandes
Bericht  Bauamtsleiter Kölsche zu den Baumaßnahmen:
Notsicherungsmaßnahmen 2009:  
Teil Schützenhaus :  Abriss des 1865 errichteten Treppenhauses, Trennung vom Volkshaussaal
Ausbesserung Dachkästen, komplette Erneuerung der Dachentwässerung,
Abdichtung flacher Dachbereiche mit Bitumendachbahnen

Diese Maßnahmen wurden im April 2009 abgeschlossen.
Teil Volkshaussaal:    Entfernung der Schieferdeckung, Abdichtung des Daches mit     Bitumenschweissbahn, komplette Erneuerung der Dachentwässerung,
Reparaturen  an der Holzkonstruktion sind erforderlich (Einbau von Zugbändern).

Für den Saal wird mit 6 Mio € Gesamtkosten gerechnet.
Zur die Weiterführung und Durchsetzung der Stadtratbeschlüsse  488/50/2009 vom 06.01.2009, 1. Baustufe Sanierung bauliche Hülle des Volkshaus/Saalgebäude - Herrichtung eines "veredelten Rohbaus" als Ersatzspielstätte für das Meininger Theater  sowie Beschluss 492/51/2009  v. 03.02.2009, Haushaltssatzung 2009 mit Anlagen und Finanzplan sowie zur Fertigstellung des Saales bis 2013 konnten von Hernn Kölsche  noch keine Angaben gemacht, da die kommunalaufsichtliche Bestätigung des Haushalts noch ausstünde und zur Förderung noch keine Aussage gemacht werden kann.
Vom Vorstand und den Mitgliedern wurde gefordert: Mehr Transparenz wäre wünschenswert.

14.03.2009 Bürgermeister Kupietz teilt im "Meininger Tageblatt" mit, dass die Sanierung des Saales nach seiner Ansicht erst nach 2014 beginnen sollte (nach seiner Wiederwahl 2012 und 20- jährigem Dienstjubiläum!!). Nach der Kommunalwahl am 7.Juni 2009 sollten die Beschlüsse aufgehoben und weiter darüber diskutiert werden.

07.04.2009 Beschluss 516/53/2009: Erweiterungsbeschluss zur Sanierung des Volkshauses.
In die Beschlussvorlage wurden u.a.  Auszüge aus dem Nutzungskonzept des Fördervereins  aufgenommen.
Der Beschluss sieht vor, nach der Sanierung des Theaters 2010/11 den Volkshaussaal bis zu seinem 100-jährigen Bestehen durch die Stadt komplett zu sanieren und dann auch als Kultur-,Kongress - und Messezentrum zu betreiben. Die Gesamsumme der Investitionen liegt zwischen 5 und 6 Mill. Euro. Bei Förderung von 80% muss die Stadt in den Jahren 2009 bis 2013 jährlich 200.000,- bis 240.000,- Euro; an Eigenleistungen erbringen. Der Beschluss wurde mit knapper Mehrheit von 15 gegen 13 Stimmen gefasst. Die Mehrzahl von Pro Meiningen und den Linken sieht alle Maßnahmen, die Kultur der Stadt und vor allem die 6. bis 7 Mio - Euro  teure Investition für die Erschließung des Gewerbegebietes "Rohrer Berg" in Gefahr, zu welcher die Stadt 2,5 Mill. selbst tragen muss.

07.05.2009 Nicht öffentliche Sondersitzung des Stadtrates. Hier geht es um den Startschuss zur Erschließung Rohrer Berg.Ein Investor der Solarbranche hat Interesse an einem 3 ha großen Grundstück. Da der städtische Haushalt durch die Kommunalaufsicht nicht genehmigt wurde, sollte der Haushaltsbeschluss vom Februar aufgehoben werden. Über den Inhalt eines Berichtes der Kommunalaufsicht ist die Öffentlichkeit bisher nicht informiert worden. Es ist lediglich bekannt, dass es eine "kleine" Verzögerung bei der Übermittlung des Haushaltsplanes an die Kommunalaufsicht gab, da zufällig die EDV der Stadtverwaltung umgestellt wurde. Weitere Diskussionen und Beschlüsse werden laut Bürgermeister jedoch nun erst nach der Wahl erfolgen.
18.05.2009 Fraktionsvorsitzender "Die Linke" Kern, äußert sich in einer Sitzung des Hauptausschusses, dass allein durch die beschlossene Volkshaussanierung die Handlungsunfähigkeit der Stadt Meiningen verursacht wird. Er schlägt vor, den neuen Haushaltsplan so zu gestalten, dass die Handlungsunfähigkeit der Stadt bis zum Dezember 2009 anhält, damit das jeder merkt (siehe Meininger Tageblatt vom 23.05.2009). Sein Wahlslogan "Ruhiger,klarer und sachlicher Stil"!!!!
07.06.2009: Kommunalwahl: Pro Meiningen u. Linke verlieren 2 Sitze, CDU einen Sitz, SPD gewinnt 2 Sitze, die Grünen 1 Sitz, dazu kommen je 1Sitz FDP und Wählergemeinschaft Dreißigacker.
07.07.2009: Der Bürgermeister teilt im "Meininger Tageblatt mit, dass zu dem am 01.04. 2009 beschlossene Haushaltsplan seit Anfang Juli (nach 3 Monaten!!!) die schriftliche Mitteilung vorliegt, dass dieser Haushaltsplan nicht genehmigungsfähig ist!
Der neue Haushaltsplan-Entwurf des Kämmerers, über den im September beraten werden soll, ist ebenfalls von vornherein nicht genehmigungsfähig. Sieht so die Suche nach Lösungen aus?
24.08.2009 Sitzung des Hauptausschusses: Kämmerer Schmidt und Bürgermeister Kupietz malen die finanzielle Zukunft der Stadt Meiningen in den düstersten Farben. Absolut schwarz scheint die Zukunft bis 2015. Sollte es jemals wieder aufwärts gehen, wenn das Meininger Volkshaus entsprechend den 3 Stadtratbeschlüssen des ersten Halbjahres bis 2013 instand gesetzt wird???
Die Ausschussmitglieder waren sprachlos über den bevorstehenden Abgrund. Eine einzige leise Anfrage kam vom Fraktions-Vorsitzenden der CDU zur Öffnung des Volkshaussaales als "Stätte des Genusses" zum Tag des offenen Denkmals. Der Bürgermeister verwies auf einen Mitarbeiter des Hoch-und Tiefbauamtes. Die Antwort dessen  war: "Es gibt ja nichts zu sehen!"
01.09.2009 2. Stadtratsitzung der neuen Legislaturperiode
Der am 3. Februar 2009 beschlossene Haushaltsentwurf war nicht genehmigungsfähig.
Das hatte Bürgermeister Kupietz bereits kurz nach der damaligen Debatte geweissagt! Nun endlich nach 7 Monaten wird die Stadt wieder handlungsfähig, jedoch etwas begrenzt durch den kurzen Handlungszeitraum des Restjahres. Die Investitionen für das Industriegebiet "Rohrer Berg" und für das Volkshaus 1. Baustufe werden vorerst für 2009 mit Stadtratbeschluss aus dem Haushalt gestrichen. Na da kann es wieder vorwärts gehen. Wieder Septemberfieber in Meiningen!
03.09.2009 Noch düsterer wird die Zukunft Meiningens in einer Information des Bürgermeisters im Internet dargestellt: Bevölkerungsschwund, geringe Schlüsselzuweisungen, Niedergang der Einnahmen des Einzelhandels und des Dienstleistungsbereiches, Wohnungsleerstand, kein Geld für kulturelle Einrichtungen, Vereine, Verödung der Innenstadt, zweifacher Mädchenknick:" da die in den 90er Jahren in Meiningen nicht geborenen Mädchen nun hier auch keine Kinder gebären können".
Fazit für den Förderverein: Die Attraktivität der Stadt muss insbesondere für die 18- bis 35 jährigen erhöht werden. Meiningen muss auf Zuwanderungen bauen! Kann man mit einem solchen Stimmungsbild junge Menschen in die Stadt Meiningen locken?
September 2009
: Stadträte besichtigen Volkshaus. Der Zugang zu einem Teil der Notsicherung. Die Stahlkonstruktion am Auflager der  Dachbinder ist über das Baugerüst erreichbar. Am gleichen Tag können Mitglieder des Bundes der Baumeister die Baustelle besichtigen.
05. u. 06.September 2009  Dampfloktage in Meiningen
Das Dampflokwerk lockte ca 20 000 Menschen an, die sich für diese technischen Wunderwerke aus alten Zeiten interessierten. Leider kamen vorwiegend Jungs und wenig Mädchen, die jedoch auch nicht in Meiningen blieben. Doch eine Werbung für die Stadt war das allemal.

Dampfloktage 2009 in Meiningen

09.09.2009 Schlüsselübergabe im "Großen Palais " in der Berhardstraße in Meiningen
Dass auch manches alte Gebäude in Meiningen schnell, gut und kostengünstig instandgesetzt werden kann, konnte man am Tag des offenen Denkmals , am Sonntag, dem 13.September 2009 im "Großen Palais" in der Meininger Bernhardstraße sehen.

Großes Palais Meiningen 2009

2009 wurden die besten Chancen für die ersten Schritte der Instandsetzung des Volkshauses verpasst.
Dezember 2009
: Hilmar Schellin scheidet aus persönlichen Gründen aus dem Vereinsvorstand aus.

https://meiningervolkshaus.wordpress.com

Das Jahr 2010

https://meiningervolkshaus.wordpress.com

Am 27. Januar 2010 stellte das Meininger Theater in einer Pressekonferenz den Spielplan für die Spielzeit 2010/2011 vor, für die Zeit der Restaurierung des Großen Hauses.
"Die Theaterstadt wird mit Theater überzogen! " heißt es in dieser Spielsaison. An sieben Orten in Meiningen wird Theater gespielt. Ein wirklich gutes Programm mit vielen Höhepunkten soll es geben. Neben dem Meininger und Eisenacher Ensemble werden auch bekannte Gäste das Programm mitgestalten.
Es ist sicher nicht leicht, das Programm auf die sieben Spielorte in Meiningen zurecht zu schneiden und schnelle Ortswechsel sowie Witterungsverhältnisse einzuplanen.
Das Meininger Theater ist der mit etwa 350 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Entlassungen soll es auf Grund der Schließzeit nicht geben. Es wird sicher jede Kraft gebraucht, um das vorgesehne Programm in den Ersatzspielstätten und in Eisenach zum Erfolg zu bringen. Das Theater ist für die Stadt Meiningen kein "weicher", kein "harter", sondern ein fester Standortfaktor.
Nachdem ein halbes Jahr fast Friedhofsruhe zum Thema "Volkshaus" eingetreten war, gab es am 2. Februar 2010 eine Anfrage eines Stadtratmitgliedes  der Fraktion "pro Meiningen" an die Stadtverwaltung, wie von der Stadt die Vorbereitung des Volkshaussaales als Spielstätte für das Theater unterstützt wird. Die Antwort: es gibt dazu keinerlei Unterstützung. Das Theater wird die provisorische Spielstätte in eigener Initiative und Verantwortung herrichten. Erstaunen gabe es bei vielen Stadträten, dass doch im Volkshaus 2011 das Musical " Cabarett" zehnmal aufgeführt wird. Natürlich verlangte der Intendant Ansgaar Haag nicht, dass das Haus unbedingt eine Ruine sein oder dazu gemacht werden muss. Doch auf die Politik wollte er sich angesichts der Bedrohungen durch das Haushaltskonolidierungskonzept 2010 sicher auch nicht verlassen.
Für die von "pro Meiningen" seit 2008 bis vor den Wahlen propagierte "Kalthalle" im Volkshaussaal war es nun zu spät, doch für die Fertigstellung des Saales bis 2013 jedoch noch nicht.
4.März 2010: 5 körperlich geeigneten und gesunden Mitgliedern des Fördervereins wurde der Zutritt zum Volkshaussaal gestattet. Ein ärztliches Attest war dazu nicht erforderlich, da ein Arzt an der Besichtigung teilnahm. Wir waren allerdings über den Zustand der Gebäude nach der Not-sicherung etwas erschüttert. Der Zugang zu den oberen Geschossen des Schützenhauses wurde uns nicht erlaubt.
5. März 2010: Mitgliederversammlung des Fördervereins zur Erhaltung des Volkshauses Meiningen als Kulturdenkmal e.V. anlässlich des 10jährigen Bestehens des Vereins.
Außer den Mitgliedern waren alle Gründungsmitglieder  (bzw Teilnehmer an der Gründungs-versammlung) eingeladen, sowie Stadträte aller Fraktionen.
Es gab eigentlich keinen Grund zum Feiern. Trotz der seit der Kommunalwahl mehr als 1200 Unterschriften von Bürgern aus Meiningen, von Besuchern und ehemaligen Meiningern mit dem Apell, den Volkshaussaal entsprechen den Stadtratbeschlüssen von 2009 zu realisieren, war es außer einer notdürftigen Notsicherung  im Jahre 2009 keinen Schritt weitergegangen.
Der amtierende Vorsitzende gab einen Rückblick über 15 Jahre nach der Schließung des Volkshaussaales. 15 Jahre versuchten Stadträte aus allen Fraktionen, die Stadtverwaltung zu einer Instandsetzung der Dächer zu bewegen. Leider gab es bis 2008 kaum Mehrheiten bei den Haushaltsbeschlüssen, die Instandsetzung durchzusetzen. Und die Beschlüsse des Stadtrates im 1. Halbjahr 2009 wurden ohne großen Widerstand der gewählten Vertreter von der Stadtverwaltung ignoriert. Heftige Diskussionen entstanden in der Versammlung durch ein 2009 frisch gewähltes Stadtratmitglied.  Scheibchenweiser Abriss lag ihm näher, als schrittweiser Wiederaufbau. Vor der Kommunalwahl wurde er noch Mitglied des Fördervereins und weiterer Vereine.
Andere Vereinsmitglieder mahnten, die Haushaltsdebatte 2010 in dieser Versammlung nicht vorwegzunehmen. Auch der Bürgemeister Kupietz versuchte die Gemüter zu beruhigen. Unter anderem sollte man die großen Zahlen des Kämmerers zu den Betriebskosten ( jährl. 600 000,- € infolge eines angeblich notwendigen 3 Millionen-Kredites mit 20jähriger Laufzeit und über 9.5% Jahreszins) nicht so ernst nehmen. Bei einem anschließenden kleinen Empfang ging es etwas entspannter zu und es gab Gelegenheit zu vielen Gesprächen.
Am 10. März 2010 wurde durch den Stadtrat Jens Hüther (SPD) in der Sitzung des "Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Bau- und Liegenschaftsangelegenheiten" unter TOP 12 "Sanierung des Volkshauses, nächste Schritte" die Instandsetzung des Saales entsprechend Beschluss von 2009 angemahnt. Der Architekt Karsten Merkel stellte sein überarbeitetes Konzept zur Instandsetzung des Volkshaussaales bis 2013 mit einer Bausumme von 4,5 Millionen € vor. Mit 70 bis 80 % Fördermitteln von Bund und Land wäre diese Leistung, wie 2009 beschlossen, durch die Stadt Meiningen realisierbar.

Ebenfalls am 10.03.2010 wurde von uns auf Bitten des Vorsitzenden des ehrenamtlichen Denkmalbeirates  ein Schadensprotokoll erarbeitet. Infolge der Problematik des Zuganges  zu den Gebäuden war  teilweise nur ein Gedächtnisprotokoll möglich.

Ab 01.04. 2010 ist nach längerer Pause unsere Web-Seite volkshaus-meiningen. de wieder im Netz und wird schrittweise aktualisiert.

Am 06.April.2010 wurde im Stadtrat die Haushaltssatzung 2010, das Haushalts-Konsolidierungs-Konzept und der Finanzplan zum Haushalt 2010 bis in die Nacht hinein diskutiert und beschlossen. Mittel für die Realisierung der Instandsetzung des Volkshaussaales kamen im Haushalt nicht vor. In dem umstrittenen Entwurf des Haushaltskonsolidierungskonzeptes kam eine Investitionssumme für den Volkshaussaal vor, die 2 1/2 mal so groß war, wie die vom Architekten errechnete. Fördermittel für den Volkshausssaal wären angeblich nicht möglich. Die Weisheit des Kämmerers kannte hier keine Grenzen. Vom Bürgermeister wurde darauf hingewiesen, dass Zahlen im Haushalts-konsolidierungskonzept gar nicht wichtig wären!!! Die dort enthaltenen Zahlen waren wirklich eine Bedrohung für die ganze Stadt Meiningen.

08.April 2010 Schadensmeldung an die Stadtverwaltung betr. schadhafter Dachrinne an der Nordseite des VH-Saals, mit Fotos. Schadensbehebung erfolgte bereits 1 Tag später am 09. April.
Am 07.Mai 2010 wurde die neue Meininger Volkshausbrücke nach einer äußerst kurzen Bauzeit von nur 8 Monaten für den Verkehr freigegeben. Damit könnte das Volkshaus mit Ferwärme versorgt werden.
Im Mai begann man in Meiningen auch die erste Ersatzspielstätte für das Theater für die Zeit der Sanierung herzurichten, eine gewaltige Theatertribüne im Englischen Garten. Parallel dazu begann man, das Theater für die bevorstehende Sanierung auszuräumen.

Ab 1.Juni 2010 begann man mit der Sanierung des Theaters und den Arbeiten für die Erweiterung des Bühnenhauses. Die Veranstaltungen des Meininger Theaters im Englischen Garten und in den Kammerspielen waren in den Frühlings- und Sommertagen sehr gut besucht. Es gab keine Theaterferien und das war gut für das Meininger Kulturleben in den Sommertagen.

Behlertausstellung 2010 im Saal der Freimaurerloge

Vom 19. Juni bis 05.Juli 2010 war im ehemaligen Logenhaus der Freimaurerloge
"Charlotte zu den 3 Nelken" anlässlich des 140. Geburtstages von Karl Behlert eine Ausstellung von Grafiken, Zeichnungen und Fotos von Gebäuden des Meininger Architekten zu sehen. Die Aus-stellung wurde von Mitgliedern und Freunden  des Fördervereins  organisiert und betreut. Von den Meininger Museen sowie vom Stadtarchiv  wurden uns Kopien von Skizzen und Zeichungen des Hofbaurates zur Verfügung gestellt.

Vom 10. September bis zum 3. Oktober 2010 war die Behlert- Austellung nochmals  als Beitrag des Volkshaus- Fördervereins zum Tag des offenen Denkmals sowie zur Weltkulturwoche  aufgebaut worden.

Im August 2010 begann man mit den Arbeiten am Bühnenhaus des Meininger Theaters.

Im September 2010 wurde die mehr als 35 m hohe östliche Fassade des Theaters nach sicherer Aussteifung duch Gerüste durch einen Sägeschnitt vom Theatergebäude getrennt.

Am 1. Oktober wurde die Fassade dann um 5 m nach Osten verschoben. Unterdessen ist sie wieder sicher mit dem Gebäude verbunden. Diese Maßnahme wurde zur Erweiterung und Modernisierung des Bühnengebäudes erforderlich.

Ebenfalls im Oktober 2010 begann auf dem Volkshausplatz der Aufbau der Zeltstadt für die Theateraufführungen im November und Dezember des Jahres.
Hier wird im November u. Dezember 2010 das Märchen von "Pinoccio" sowie "Weihnachten im Zelt" aufgeführt. Das Neujahrskonzert der Meininger Hofkapelle fand  hier statt. Zusätzlich wurde von der Meininger Hofkapelle ein Konzert der Filmmusik aufgeführt. Die Aufführungen der Oper "Moses in Ägypten" in der Meininger Stadtkirche waren ein voller Erfolg. Auch das Konzert der Filmmusik im Zelt am Volkshaus  begeisterte die Zuhörer. Leider wurde die Freude etwas durch die Geräusche der Heizungsaggregate getrübt.
Mit den 6 mal 200 kW der Heizung könnten alle Häuser der Gemeinde Träbes unterhalb der Geba voll beheizt werden.

Am 07.Dezember 2010 forderte in der Stadtratsitzung Fabian Giesder (SPD) 50.000 Euro für Maßnahmen am Volkshaus vorzusehen, die bei Herrichtung des Saales durch das Theater als Bestandteil der späteren Sanierung im Gebäude verbleiben. Der Antrag wurde abgelehnt.
In der Sitzung wurde unter anderem erstmals die Haushaltungssatzung der Stadt bereits vor der Jahreswende beschlossen. Mittel für das Volkshaus kamen also für den Haushalt 2011 nicht vor.

Theaterzelt 2010-12